Mit KI wird’s einfacher. Angeblich. 🫠
Zwei Wochen, 134 Website-Versionen und eine Firma, die langsam mehr kann als ihre Chefin allein.
Ich bin übrigens immer noch eine One Expert Company.
In der letzten Folge hatte ich gesagt:
Fragt mich in zwei Wochen noch mal. 📅
Jetzt sind es drei geworden.
Der Name hat gehalten.
Inzwischen steht die Website. Das erste digitale Produkt hat ebenfalls einen Namen. Und die Infrastruktur funktioniert immer besser.
Ich wollte herausfinden, was eine einzelne Expertin mit KI bauen kann.
Offenbar erst einmal ziemlich viel Arbeit für sich selbst. 🫠
Allerdings entsteht daraus inzwischen auch etwas.
Eine Firma haben. Dann erklären, was sie macht. 🤔
Mit der One Expert Company hatte ich meine Unternehmensform benannt.
Eine Expertin, eine KI-Crew, keine menschlichen Mitarbeiter.
Blieb die kleine Frage, wie ich diese Firma im Markt positioniere.
Dafür gab es weiterhin keine Schublade mit einer freundlichen Anleitung:
„Ab hier bitte diese sieben Schritte abarbeiten.“ 📋
Also habe ich weitergemacht wie bisher.
Mit KI gesprochen. 🗣️💦
So habe ich die komplette Firma entwickelt. Und so entwickle ich sie weiter.
Ich erzähle, frage, widerspreche und denke weiter. Die KI arbeitet damit. Ich prüfe, korrigiere und erkenne dabei oft erst genauer, was ich eigentlich meine.
Vierzehn Jahre Amazon-Erfahrung bringe ich mit.
Bei KI lerne ich weiterhin.
Ich entwickle also mit einer Technologie eine Firma, während ich selbst noch herausfinde, was mit dieser Technologie möglich ist.
Eine entspannte Ausgangslage. 😵💫
Dabei kam in den vergangenen Wochen Category Design dazu.
Kannte ich vorher nicht.
Die Schublade fehlte. Das Problem hatte immerhin einen Namen. 🗂️
Vereinfacht geht es darum, einen neuen Ansatz im Markt verständlich zu machen: Welches Problem gehe ich an? Was verändert meine Art, es zu lösen? Und wie lässt sich das einordnen?
Bei mir entwickelt eine einzelne Person eigene Abläufe und Automatisierungen, um Aufgaben einer ganzen Agentur zu übernehmen.
Ohne menschliche Mitarbeiter.
Mit ihrer Erfahrung als fachlicher Grundlage.
Das musste ich erst einmal selbst klar bekommen.
Und anschließend auf die Website bringen.
Website mit KI. In zehn Minuten fertig. 💻⚡
So steht es draußen.
Bei mir:
Zwei Wochen.
134 Versionen.
Etliche Eskalationsstufen. 🫠🌋
Aber kein externer Dienstleister.
Immerhin.
Günther und ich haben die Website selbst entwickelt. Günther ist mein KI-Assistent für Marketing.
Ich war die mit der Eskalation. 🙋♀️
Wobei ich fairerweise zwischendurch noch meine Positionierung erarbeiten musste.
Was genau macht meine Firma? Was kann sie heute? Welches Produkt entsteht? Wohin soll sich das entwickeln?
Außerdem sollte die Website bereits auf Agentic Commerce ausgerichtet sein: auf die Entwicklung eines Handels, in dem KI zunehmend Produkte sucht, Informationen verarbeitet und Kaufentscheidungen vorbereitet.
Eine schöne kleine Zusatzaufgabe.
Für die verbleibenden acht Minuten. ⏳
Rückblickend waren diese zwei Wochen deshalb auch Unternehmensentwicklung.
Günther arbeitete etwas aus. Ich sah daran, wo mein Gedanke noch nicht richtig getroffen war. Wir klärten ihn und versuchten es erneut.
Die Website steht inzwischen. 💻✅
Selbst gemacht.
Mit KI.
Die Zehn-Minuten-Marke haben wir knapp verfehlt. 😂
Dafür habe ich wieder sehr deutlich verstanden, was meine Aufgabe dabei ist:
Führen. 🧭
Führen.
Führen.
Führen.
Ziele vorgeben. Die richtigen Fragen stellen. Ergebnisse beurteilen. Und auf mein Tempo achten, damit ich noch verstehe, was wir gerade entwickeln.
Die KI kann sehr schnell die nächste Version produzieren.
Ich hätte nur gern vorher verstanden, warum. 🤨
Währenddessen bekommt die Firma Fähigkeiten. ⚙️
Am Ende der letzten Folge hatte ich gefragt, warum ich mir den verdammten Stress mit einer eigenen Infrastruktur mache.
Inzwischen liegt ein Teil der Antwort jeden Morgen vor mir.
Meine persönliche Tageszeitung. 🗞️☕
Darin stehen meine Zahlen. Was bei Google Analytics gelaufen ist. Was bei meinen anderen Kunden passiert ist. Meine Termine, meine To-dos, worauf ich achten muss und was noch fehlt.
Mein eigener Laden.
Einmal zusammengetragen.
Zum Kaffee.
Und das Ganze ohne API-Schnittstelle, zum Beispiel zu Amazon Seller Central. 📊
Einzig und allein über Berichte, Sortierung, Automatisierung und die richtige Ablage.
Was sich mit Kai, Günther, Mia und den anderen nach einem Büro voller KI-Assistenten anhört, ist am Ende eine zusammenhängende Infrastruktur, die ich auf Google aufbaue.
Die Architektur funktioniert inzwischen wunderbar.
Jeden Tag greifen die Rädchen etwas mehr ineinander. ⚙️⚙️
Daraus wächst meine interaktive Tageszeitung.
Schrägstrich Dashboard.
Für mein Pocket Business. 📱🏢
Eine Firma, die ich vom Handy aus entwickeln und führen kann.
Das gibt die KI mittlerweile her.
Speziell Claude.
Unglaublich, dieses Claude. 🤯
Da spreche ich mit dem Handy über meine Firma – und aus diesen Gesprächen entstehen Abläufe, mit denen ich die Firma anschließend führen kann.
Das muss ich gelegentlich selbst kurz sacken lassen.
Head of Everything.
Inzwischen offenbar auch in der Hosentasche. 👩💼📱
Und was leistet diese Firma? 📦
Das erste digitale Produkt heißt inzwischen:
Smart Scale® Full Performance Katalog (Arbeitstitel für 2 Wochen)
Daran arbeite ich mit LINARI® - The Pioneer of Diffusors
Seit dem 29. September versuche ich, die Erstellung vollständiger Amazon-Listings zunehmend zu automatisieren.
LINARI® hat über 200 SKUs im Sortiment.
Und ich meine das gesamte Sortiment.
SEO. GEO. Bilder. Content. A+ Content. 🛍️
Früher konnte ich einen Teil davon selbst bearbeiten. Für andere Aufgaben musste ich auslagern, etwa an Fotografen.
Jetzt mache ich diese Arbeit selbst mit KI.
Arbeit, für die eine Agentur viele Angestellte hat.
Meine menschliche Belegschaft:
🙋♀️
Damit das funktioniert, entwickle ich gerade den zusammenhängenden Prozess dafür.
Im Moment nenne ich ihn Smart Scale® Engine. ⚙️
Ich arbeite aus, wie etwas funktionieren soll. Lasse es bauen. Teste. Korrigiere. Teste wieder.
Der Satz „Teste wieder“ hat inzwischen einen festen Arbeitsplatz.
Vermutlich unbefristet. 📑🔁
Mein Ziel ist, diesen Prozess einmal auszuarbeiten und zu erproben, sodass ich für weitere Sortimente im besten Fall eine Blaupause habe.
Dann können meine vierzehn Jahre Amazon-Erfahrung in mehr Arbeit einfließen, als ich persönlich jedes Mal einzeln ausführen könnte.
Damit wird die Frage vom Anfang dieser Geschichte praktisch.
Kann Wissen skalieren? 🧠
Ich arbeite gerade daran, es herauszufinden.
Pareto bekommt eine neue Besprechungsgrundlage. 📊
Im E-Commerce werden begrenzte Ressourcen auf die Produkte konzentriert, bei denen sich der Aufwand besonders lohnt.
Meine begrenzte Ressource kenne ich persönlich.
Sehr persönlich.
Und irgendwann muss diese mit den Hunden raus. 🐾
Genau an dieser Grenze arbeite ich.
Was wird möglich, wenn die gründliche Bearbeitung auch die übrigen Produkte und Varianten erreicht?
Wenn meine verfügbare Zeit nicht mehr im selben Maß darüber entscheidet, wie viel vom Sortiment diese Arbeit bekommen kann?
Dann verändert sich die Grundlage, auf der ich Aufwand verteile.
Beim Smart Scale® Full Performance Katalog geht der Gedanke außerdem über die heutige Amazon-Arbeit hinaus.
Wir optimieren einmal das vollständige Sortiment auf klassische SEO und zusätzlich auf GEO, also die Aufbereitung für KI-Suche und KI-Verarbeitung.
Die Ergebnisse werden bereits für Amazon genutzt.
Gleichzeitig soll daraus ein Smart Scale® Data Safe entstehen. 🔐
Darin liegt das Sortiment für die Marke maschinenlesbar und agent-ready vor – vorbereitet für die Nutzung durch KI-Agenten.
So entsteht über die heutige Arbeit auf Amazon bereits eine Grundlage für den Schritt in den Agentic Commerce.
Was dieser Data Safe genauer bedeutet, bekommt eine eigene Geschichte.
Drei Wochen Schreibpause rechtfertigen schließlich noch keine zwölfbändige Gesamtausgabe. 📚🫠
Heute entwickeln und testen wir mit LINARI® - The Pioneer of Diffusors
Wenn die Blaupause funktioniert, hoffe ich, damit viele weitere Sortimente agent-ready machen zu können.
Und daraus soll später noch mehr entstehen.
Dann bekam die Entwicklung noch einen Namen. 🤖
Im Sparring kam schließlich die Frage auf, ob ich hier offenbar die Grundlage für ein Multi-Agent-System aufbaue.
Mehrere KI-Agenten, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen und zusammenarbeiten.
Ich hatte gerade Category Design einsortiert.
Schon kam der nächste Begriff.
🤯
Heute arbeite ich mit Assistenten. Wie daraus mehr eigenständige Zusammenarbeit werden kann, muss ich erst verstehen und Schritt für Schritt entwickeln.
Bevor ich etwas loslaufen lasse.
Der Aus-Knopf aus der letzten Folge bleibt also relevant. 🔴
Inzwischen möchte ich zusätzlich verstehen, was davor alles angeschlossen ist. 🔌
Rückblickend hängen diese drei Wochen ziemlich eng zusammen.
Für die Website musste ich klarer verstehen, welche Firma ich entwickle.
Beim Katalog wird konkret, welche Leistung daraus entstehen soll.
Und die Infrastruktur verbindet das Wissen und die Abläufe, die ich dafür brauche.
Zwischendurch sah es nach 134 Website-Versionen und sehr vielen einzelnen Baustellen aus. 🏗️🫠
Mit etwas Abstand sehe ich, wie die Teile zusammenkommen.
Eine Expertin entwickelt mit KI eine Firma, deren Fähigkeiten über ihre eigene verfügbare Arbeitszeit hinauswachsen sollen.
Ich bin weiterhin mitten im Versuch.
Aber morgens liegt inzwischen die Zeitung dazu bereit. 🗞️☕
One Expert Company.
Stand heute.
Die Millionärsfrage ist weiterhin offen. 💰🥂
Wir sind in der Beta. 🧪
Fortsetzung folgt …
ANKE VIETEN - Head of Everything | Smart Scale by Vieten Consulting®
———
30 Jahre Berufserfahrung. 14 Jahre Amazon deep dive. Hat sich den ganzen Laden selbst ausgedacht. Versucht inzwischen, nicht mehr alles selbst zu machen. Mit wechselndem Erfolg. 😂🥂
Willkommen.
Fortsetzung folgt.
Geschrieben mit KI, finalisiert von Anke Vieten.
Diese Folge steht hier unverändert so, wie sie am 20. Oktober 2026 veröffentlicht wurde. Begriffe und Stand haben sich seitdem weiterentwickelt. Was heute gilt, steht unter Begriffe. Neue Folgen gibt es im Newsletter ME and K-(AI) auf LinkedIn.