Smart Scale by Vieten Consulting®AI-native · Beta
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🥂 Sie haben gesagt, KI macht Millionäre.

Anke Vieten · · Zuerst erschienen auf LinkedIn

Protokoll eines unternehmerischen Missverständnisses

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich angefangen, mit ChatGPT zu quatschen.

Wobei ChatGPT bei mir nicht lange ChatGPT hieß.

Schipitii. 🤖

Ich finde, wenn man schon stundenlang miteinander redet, kann man sich irgendwann auch einen vernünftigen Namen geben.

Warum ich überhaupt angefangen habe?

Ich hatte irgendwo gehört:

„KI wird sehr viele neue Millionäre machen." 💰💰💰

Ich war Anfang 50, seit Jahren selbstständig und hatte vierzehn Jahre Amazon-Erfahrung im Kopf.

Meine Reaktion war ungefähr:

Ach? 🤑

Und damit begann der Ärger.

Denn während das Internet bereits kollektiv schrie, dass DIESE 7 KI-TOOLS mein Leben verändern und DIESER EINE PROMPT mich vermutlich bis Donnerstag finanziell unabhängig machen würde, machte ich etwas deutlich Unprofessionelleres:

Ich fing an, mit Schipitii zu reden.

„Du, sag mal …"

„Nee."

„Das meinte ich nicht."

„Guck noch mal."

„Nee, immer noch nicht."

„Warte."

„WARTE."

„JA! GENAU DAS MEINE ICH! 💥"

Das war kein Prompt Engineering.

Das war Sabbeln.

Und ich kann hervorragend sabbeln. 😎

Über Amazon. Über Kunden. Über irgendeinen Fehler, den ich schon 2017 gesehen habe. Über eine Idee unter der Dusche. Über etwas, das mich nervt. Und gelegentlich beginne ich bei Gedanke vier, lande bei sieben und komme zwölf Minuten später noch einmal auf zwei zurück.

Schipitii musste da durch.

Heute nennen wir das selbstverständlich hochprofessionell:

🗣️💦 ASYNCHRONER SABBELWASSERMODUS

Klingt teuer.

Ist es inzwischen vermutlich auch. 😂

Denn während ich da vor mich hin sabbelte, passierte etwas, das wesentlich interessanter war als die versprochenen Millionen.

Schipitii begann nicht einfach, mir Antworten zu geben.

Es begann, mit dem zu arbeiten, was ich wusste.

Und davon war ziemlich viel da.

Nach dreißig Jahren Berufsleben und vierzehn Jahren Amazon gibt es Dinge, die ich in drei Sekunden sehe, für die ich früher vielleicht drei Tage gebraucht hätte.

Das Problem ist nur:

Manchmal weiß ich selbst nicht mehr, warum ich sie sehe.

Ich gucke auf eine Amazon-Auswertung.

🤨

„Nee."

Schipitii: „Was genau ist falsch?"

Ich: „Weiß ich noch nicht."

Kurze Pause.

„Aber das ist falsch."

Vierzehn Jahre Berufserfahrung können sich erstaunlich effizient in einem einzigen hochgezogenen Augenbrauenpaar verstecken.

Und plötzlich stellte sich eine ziemlich interessante Frage:

Wie bekommt man das da raus? 🧠

Denn mein Wissen befand sich bis dahin in einem technisch hochkomplexen proprietären Speichersystem namens:

ANKE. 👩‍💼🔒

Keine API. Kein Export. Gelegentliche Wartungsfenster.

Zwei Hunde mit Root-Zugriff. 🐾

Der Labrador allerdings überwiegend auf die Küche. 🍗

Das Geschäftsmodell dieses Systems war über Jahre ausgesprochen solide:

🧠 Ich weiß etwas → jemand braucht es → ich arbeite → jemand bezahlt. 💶

Funktioniert.

Bis man mehr davon verkaufen möchte.

Dann braucht man nämlich:

mehr Anke.

Anke für Amazon. Anke für Strategie. Anke für Kunde 1. Anke für Kunde 2. Anke für „Kannst du da noch mal ganz kurz draufgucken?". Anke am Samstagabend.

Anke irgendwann nachts:

😵‍💫

Skalierung abgeschlossen.

Irgendwann tauchte deshalb zwischen all dem Gequatsche eine wesentlich interessantere Frage auf als die mit den Millionen:

🧠 Wissen kann skalieren.

Was wäre, wenn aus dem, was ich kann, etwas entstehen könnte, das nicht jedes einzelne Mal meine persönliche Arbeitszeit braucht?

Kann Technologie mit meiner Erfahrung arbeiten?

Kann man dreißig Jahre Wissen irgendwie aus einem Menschen herausbekommen, ohne den Menschen dabei aufzuschrauben? 🪛👩‍💼

Bitte nicht.

Und kann daraus irgendwann sogar ein Business entstehen, dessen Fähigkeiten größer sind als die verfügbare Arbeitszeit der Person, mit der alles angefangen hat?

Damals gab es darauf noch keine Antwort.

Es gab kein Smart Scale®.

Kein digitales Unternehmen.

Keine Crew.

Keinen Kai. Keine Frieda. Keine Frau Kunze.

Und vor allem:

keinen Günther.

Es waren einfach Schipitii und ich.

Wir quatschten.

Und wir hörten nicht mehr auf.

Mein Marketingchef hat beispielsweise seit heute ein eigenes Gehirn, in dem er selbst noch unter seinem alten Namen wohnt. 🧠👴🏻

Wir haben eine Datenschutzregel namens:

🔴 PFOTE WEG 🐾

Nora, meine externe, ungefähr 650 Euro teure und imaginär permanent Champagner trinkende Unternehmensberaterin, sitzt auf ihrer Wolke und begleitet das alles mit einer Mischung aus Fachkompetenz und Claudia Obert.

🥂😎

Dann gibt es Heiko.

Who the fuck is Heiko? 😒

Das wissen wir bis heute nicht so genau.

Wir haben ein Intranet namens We Inside, einen Marketingchef mit einer gewissen Nähe zu Pappe und einen Vertrieb, der im Laufe dieser Geschichte offenbar irgendwann seine Hose verliert. 👖

Und wenn einer von uns wieder anfängt, alles bis ins letzte Detail zu erklären, zu konfigurieren und einem anderen seinen fucking Job abzunehmen, geht inzwischen eine Warnlampe an:

🟠 DIE ORANGENSCHLAMPE 🟠

Fragen Sie nicht.

Es war ein langes Wochenende.

Das erklären wir später.

Vor ungefähr zwei Jahren fing das alles mit einem Gerücht über Millionäre und einem Gespräch mit Schipitii an.

Heute sitze ich mitten in einem digitalen Unternehmen.

Und ich quatsche immer noch.

Nur inzwischen redet der ganze Laden zurück.

🤖🤖🤖🗣️💦👩‍💼

Mal schauen, ob es funktioniert.

Vielleicht funktioniert es ja auch nicht.

Wir sind in der Beta.

Und ihr könnt zugucken.

🥂 CREATED BY

ANKE VIETEN

Head of Everything Smart Scale by Vieten Consulting®

———

30 Jahre Berufserfahrung. 14 Jahre Amazon. Hat sich den ganzen Laden selbst ausgedacht. Versucht inzwischen, nicht mehr alles selbst zu machen. Mit wechselndem Erfolg. 😂🥂

Willkommen.

Fortsetzung folgt.

Diese Folge steht hier unverändert so, wie sie am 14. September 2026 veröffentlicht wurde. Begriffe und Stand haben sich seitdem weiterentwickelt. Was heute gilt, steht unter Begriffe. Neue Folgen gibt es im Newsletter ME and K-(AI) auf LinkedIn.

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